Schlagwort-Archive: Alzheimer

Welche Hormone sind gut für Ihr Gehirn? Vorbeugung vor Demenz und Alzheimer

Immer häufiger erlebe ich in meiner Hormonberatungspraxis, dass Menschen unter Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, etc leiden. Möchten Sie auch vorbeugen, dass Sie nicht in Richtung Demenz gehen?

Unsere körpereigenen Hormone steuern ja alles – auch Gehirnfunktionen! Zwei Hormone sind sehr wichtig für eine gute Gehirnfunktionen: das Progesteron und das Testosteron.

Demenz und dabei vor allem Alzheimer-Demenz sind Alterserkrankungen, die mehr Frauen als Männer treffen. Ein Forscherteam der Monash University, Australien hat jetzt untersucht, ob das Testosteron bei Frauen eine schützende Wirkung erzielen könnte. Das Testosteron wirkt fördernd für Gedächtnisleistungen – das ist das Ergebnis einer australischen Studie mit älteren Frauen nach den Wechseljahren. http://monash.edu/news/show/testosterone-could-combat-dementia-in-women

Mit den Wechseljahren sinkt nicht nur der Östrogenspiegel, sondern auch das Testosteron nimmt bei vielen Frauen oft ab. Das Testosteron ist aber auch für Frauen wichtig – z.B. für ein gesundes Herz, für Muskeln, Knochen sowie Libido. Für letzere Funktion ist das Testosteron am bekanntesten.

Testosteron unterstützt auch die geistige Fitness und kann zusammen mit Progesteron vor Demenz schützen

An der Studie nahmen knapp hundert Frauen teil. Zu Beginn der Untersuchung mussten alle Frauen Gedächtnistests durchführen. Nach 26 Wochen, in denen eine Gruppe eine Testosteronuntertstützung benutzt hatte, wurden nochmals ähnliche Tests durchgeführt.

Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die eine Testosteronunterstützung benutzt hatten, eine deutliche Verbesserung der Gedächtnis-Leistungen erfahren hatten.

Studienleiterin Susan Davis sagte, dass sich die Forschung des Testosteron bei Frauen bis heute vor allem auf die sexuelle Funktion konzentriert hat. Doch Testosteron hat einen weitreichenden Einfluss – auch bei Frauen, u.a wichtige positive Auswirkungen auf Lernen und das Gedächtnis.

Meine Erfahrung: bei immer mehr Kunden in meiner Beratungspraxis stelle ich anhand von aussagekräftigen Speichelwerten fest, dass sie einen Mangel an Progesteron und Testosteron haben – auch bei Frauen!

Und diese beiden körpereigenen Hormone haben noch sehr viel mehr Funktionen als nur die Unterstützung der Gedächtnisleistung – siehe auch bisherige Beiträge bzw. folgende.

Wichtig ist, dass man die Werte dieser körpereigenen Hormone genau über den Speichel misst. Ein spezialisiertes, langjährig erfahrenes Labor sendet die Teströhrchen per Post. Nach Bestimmung der Hormonwerte durch das Labor werden danach natürliche Massnahmen von mir vorgeschlagen in einer Hormonberatung – u.a. bioidentische, natürliche Hormone.

Lesen Sie hier mehr dazu und gönnen Sie sich das sinnvollste Geschenk für Ihre Vitalität. Lesen Sie hier auch über Erfahrungen von Kunden:
http://www.hormon-power.ch/hormon-beratung/

Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren Freunden

Hängen Insulinmangel und Demenz zusammen?

Bevor Sie heute das neueste aus der Wissenschaft hören, einige Quizfragen.

  1. Wo wird Insulin produziert?
  2. Woher hat das Insulin seinen Namen?
  3. Was macht Insulin?
  4. Was passiert, wenn zuwenig Insulin produziert wird?

STOPP: Erst raten, bevor Sie weiterlesen. Einverstanden?
insulinspritze.jpg
Bild DeathByBokeh, CC-Lizenz

Antwort 1:
Insulin wird in den β-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Diese spezialisierten Zellen befinden sich nur in den Langerhansschen Inseln.

Antwort 2:
Von den Langerhansschen Inseln leitet sich auch der Name Insulin ab (lat. insula).

Antwort 3:
Insulin regelt die Traubenzuckerkonzentration (Glukose) im Blut. Die Blutzuckerkonzentration ergibt sich auch dem Zusammenspiel zwischen dem Insulin und dem Gegenspieler  Glucagon. Das Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckerspiegel senken kann. Das Glucaon hat die Hauptaufgabe den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.

Antwort 4:
Wenn ein Insulinmangel unbehandelt bleibt, führt dies

  • kurzfristig zu Überzucker und Stoffwechselentgleisung
  • langfristig zu Schäden an kleinen und großen Gefäßen und an Nerven
  • letztendlich zu Erblindung, Impotenz, Amputationen, Herzinfarkt und Schlaganfall

Stimmen diese Antworten auch heute noch? Nur noch teilweise. Das amerikanische Forscherteam um Suzanne de la Monte von der Brown University in Providence fand heraus, dass Insulin auch im Gehirn gebildet wird. Möglicherweise spielt es nicht nur eine Schlüsselrolle bei der Blutzuckerregulierung, sondern auch bei der Erkrankungen des Nervensystems wie z.B. Alzheimer. Bei Alzheimerpatienten ist die Bildung des Insulin im Gehirn deutlich verringert. Die Wissensschaftler schliessen aus ihrer Studie, dass das Gehirninsulin und einige mit ihm verwandte Wachstumsfaktoren essentiell für das Überleben der Gehirnzellen sind. Veröffentlicht sind die Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer’s Disease (Bd. 7, S. 63). Ich bin gespannt, ob aus dieser Erkenntnis neue Ansätze für die Therapie der Krankheit entstehen. Wussten Sie schon, dass allein in Deutschland  etwa 700 000 Menschen an Alzheimer leiden?

Anlaufstellen: Alzheimerforum

Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren Freunden