20. Mai 2010
Brust- oder Prostatakrebs: Meist ist es besser, sich nicht darauf testen zu lassen, sagt der Mediziner Hans-Hermann Dubben. Die größte Studie zum Prostatakrebs hat jetzt ergeben: Früherkennung hilft wenigen und schadet vielen. Beim Brustkrebs verhält es sich ähnlich, sagt Hans-Hermann Dubben. Mit dem Medizinstatistiker von der Universität Hamburg sprach Elke Bodderas. Hier geht es zum Artikel Wie Sie den Krebs aussitzen
12. Februar 2010
Ich freue mich über die E-Mail von der Vereinigung “Business & Professional Woman” (BPW), Sabine Schmelzer, Zentralpräsidentin der BPW Switzerland, wo folgendes zu lesen ist:
Guten Tag Frau Thanner,
Mit grosser Freude teilen wir Ihnen mit, dass Ihr Projekt “Hormon-Power®” von der Jury für den LENA AWARD Switzerland nominiert wurde. Das heisst, als eine der drei Nominierten in der Kategorie 1 “Innovatives Projekt zugunsten von Frauen und/oder Familien” stehen Sie in der Schlussrunde: Elektorinnen und Elektoren wählen das Siegerprojekt.
Wir freuen uns sehr auf die Preisverleihung am 30. April 2010 in Genf. Ganz à la Oscar-Verleihung erfahren wir dort – und erst dort! -, wer die LENA AWARD-Trägerinnen sind. Reservieren Sie auf alle Fälle heute schon diesen Termin! Eine persönliche Einladung zu diesem festlichen Anlass werden wir Ihnen rechtzeitig zustellen.
Darauf freue ich mich schon sehr.
Zum zweiten Mal wird der LENA AWARD in vier Kategorien vergeben. Die Auszeichnung wird für ausserordentliche Leistungen von oder für Frauen und Familien vergeben.
Gewidmet ist der LENA AWARD der Vordenkerin und Gründerin von BPW, Lena Madesin Phillips, welche 1930 BPW International gründete und den Impuls für eine unglaublich erfolgreiche Geschichte um die Selbstverantwortung der Frau von heute gab.
BPW ist schweiz- und weltweit der bedeutendste Verband berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen. BPW Switzerland gehören rund 2500 Frauen aus verschiedenen Berufen, Positionen, Branchen an, die in 38 lokalen Clubs in allen Regionen der Schweiz vertreten sind.
4. Dezember 2009
Die Antwort weiss Johannes Wagner, Gynäkologe und Hormonspezialist. Er war jahrelang Chefarzt von Deutschlands erster auf Anti-Aging spezialisierten Fachklinik am Abtsee. Johannes Wagner sagt: “Dass Frauen eher frieren als Männer, liegt an den Hormonen.” Hormone sind Stoffe, die wir im Körper haben. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass Männer viele Muskeln bekommen oder ihnen ein Bart wächst.

CC von Markus Wäger
Die Frauen haben das Hormon Östrogen im Blut. Es ist für viele Dinge verantwortlich, unter anderem auch dafür, dass die Adern, in denen das Blut fliesst, sich weiten. Dadurch werden Hände und Füsse eigentlich schön warm. Der Körper gibt dadurch viel Wärme nach aussen ab. Deshalb kommt es dazu, dass Frauen frösteln. Denn ab etwa 15 Grad drosselt der Körper die Durchblutung an bestimmten Stellen: Ohren, Nase, Füsse und die gesamte Haut werden kalt. Das Körperinnere aber wird schön warm gehalten.
Der Grund dafür ist, dass Frauen Kinder bekommen können. Der Körper versucht, sich im Innern warm zu halten, denn dort könnte ein Baby wachsen. Das Kältegefühl an Füssen, der Nase oder der Haut ist deswegen eine Botschaft, sagt Johannes Wagner. Frauen sollen etwas dagegen unternehmen. Sie sollen sich zum Beispiel etwas Wärmeres anziehen.
Es gibt aber auch noch andere Gründe, warum Männer eher langsamer frieren als Frauen. Sie haben nämlich auch eine dickere Haut und vor allem mehr Muskeln. Muskeln erzeugen ständig Wärme im Körper. Die verteilt sich dann, sodass Männer auch bei offenem Fenster nicht gleich frieren.
Quelle: ddp
2. November 2009
Was steckt hinter der “schönsten Nebensache der Welt”? Wie groß ist der “kleine Unterschied” zwischen Frau und Mann tatsächlich, und was macht ihn letztlich aus? In der 15. Ausgabe von “Abenteuer Forschung” – am Mittwoch, 4. November 2009, um 22.15 Uhr im ZDF – geht Prof. Harald Lesch diesen spannenden Fragen nach: “Die Wahrheit über Sex: Sind wir Sklaven der Hormone?“
22. Oktober 2009
Der Anzeiger von Uster und der Zürcher Oberländer bringen am 22.10.09 den Foto-Bericht über Christine Rosa Thanner: “Man ist so alt, wie sich die Hormone fühlen”.
PDF-Datei zum Runterladen:PDF-Download: Man ist so alt, wie die Hormone sich fühlen, 1.2 MByte
Im Onlineteil des Zeitung steht die Einführung dazu: Für Hormone auf die Matte

17. Oktober 2009
Die Hormon-Ersatz-Therapie fördert die Produktion eines schädlichen Peptids, schreibt SCINEXX. Hormonersatz-Therapien mit Östrogen können bei älteren Frauen das Risiko für Herzkreislauf- Erkrankungen verstärken. Der Grund dafür war bislang unklar, denn bei jüngeren Frauen schützt gerade ein höherer Östrogen-Spiegel vor Herzerkrankungen. Physiologen haben jetzt erstmals gezeigt, wie es zu der schädigenden Wirkung des Hormons kommt: Östrogen verstärkt ein Peptid (PTHrP), das im alternden Herzen schädigend wirkt. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift “Endocrinology” veröffentlicht. Mehr bei SCINEXX im Beitrag: Herz-schädigende Wirkung von Östrogen-Therapie aufgeklärt
13. Oktober 2009
Hormon-Power® für Frauen
Energie, Attraktivität und seelische Ausgeglichenheit: Was Frauen auf natürliche und ganzheitliche Art machen können, um Ihren Hormonhaushalt zu balancieren und zu aktivieren. ” lautete mein Vortrag bei der BPW ( Business & Professionell Women) in Basel. BPW ist schweiz- und weltweit der bedeutendste Verband berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen.

Teilnehmerinnen beim angeregten Austausch in der Pause.

5. Oktober 2009
Der Tango wurde von der UNESCO Ende September 2009 zum Weltkulturerbe ernannt. Er hebt nicht nur die Stimmung, sondern hat auch nachweislich Einfluss auf die Menge der Stress- und Sexualhormone. Während das mit Stress assoziierte Hormon Cortisol beim Tanzen abnimmt, schüttet der Körper beider Partner in erhöhtem Maß das Sexualhormon Testosteron aus. Das fand die kolumbianische Psychologin Cynthia Quiroga Murcia, selbst Tangotänzerin, in ihrer Doktorarbeit an der Frankfurter Universität heraus.
In ihrer Doktorarbeit entnahm die kolumbianische Forscherin Quiroga Murcia 22 Paaren vor und nach dem Tanzen Speichelproben, in denen sie die Hormonkonzentration ermittelte und bat die Tänzerinnen und Tänzer zusätzlich um eine Einschätzung ihrer Emotionen mithilfe eines standardisierten Testbogens. Murci wollte herausfinden, ob die Tango-Effekte eher auf die Musik, die Bewegung oder die Berührung mit einem Partner zurückgehen. Deshalb untersuchte Quiroga Murcia die Faktoren getrennt und in verschiedenen Kombinationen. Es zeigte sich, dass die Reduktion des Stresshormons Cortisol vor allem der Musik zu verdanken ist. Die Ausschüttung von Testosteron geht dagegen auf den Kontakt und die Bewegung mit dem Partner zurück. Treffen alle drei Faktoren zusammen, sind die positiven hormonellen und emotionalen Reaktionen am stärksten.
Wollen Sie Ihrer Beziehung neue Impulse geben, dann probieren Sie es mal mit Tango. Einige Paartherapeuten empfahlen dies ihren Kunden, was manchen sogar half.
1. Oktober 2009
Frauen aus der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein kommen ins Zürcher Oberland um das neuartige Hormon-Yoga und weitere natürliche Methoden in den Hormon-Power®-Seminaren der Ustermerin Christine Rosa Thanner zu lernen. Der September 2009 war auch Anlass für ein Jubiläum: Christine Rosa Thanner konnte ihre 1000. Teilnehmerin begrüssen.
Seit September 2007 kamen über 1000 Frauen aus der ganzen Schweiz nach Uster bzw. Illnau um sich in diversen natürlichen Methoden zur Balancierung und Aktivierung ihrer körpereigenen Hormone unterweisen zu lassen. Das sind die nüchternen Zahlen einer weiteren Erfolgsmeldung zur Verbesserung der Lebensqualität in den Wechseljahren mit natürlichen Methoden. Weil Hormon-Yoga so effizient und neu ist, berichtete u.a. das Fernsehen SF1 (Sprechstunde Gesundheit), TeleZüri und Zeitschriften wie Gesundheit Sprechstunde, Schweizer Illustrierte, Annabelle, Schweizer Familie, Glückspost, Alpha über Christine Rosa Thanner.
Agnes LINDER aus Zofingen war nun die 1000. Besucherin des Seminars am Sonntag, den 27. September 2009. Sie bekam von Christine Rosa THANNER einen Blumenstrauss, wie auch die 999. Teilnehmerin Marie Louise WAPF und auch die 1001. Teilnehmerin, Edith BERHALTER, die sogar aus dem St. Galler Rheintal, aus Widnau anreiste. Christine R. Thanner konnte durch die grosse Teilnehmerzahl einen grossen Erfahrungsschatz in der Wirkung der diversen Methoden gewinnen.

Marie Luise Wapf (999.), Agnes Linder (1000.), Christine Rosa Thanner, Edith Berhalter (1001.)
23. September 2009
Seit Montag steht der neue Shop. In meinem Fachshop Hormone finden Sie derzeit Bücher rund um das Thema Hormone. Stöbern Sie jetzt gleich und bestellen Sie sich interessante Bücher zu diesem Thema. Im Laufe der Zeit werden immer mehr Bücher dazukommen. Auch DVDs sowie weitere Produkte sind geplant. Ich habe den Shop bei Amazon eingerichtet, die auch den Versand übernehmen werden. Viel Vergnügen beim Stöbern.

22. September 2009
Heute möchte ich über das sogenannten Sonnenschein – Vitamin schreiben und zunächst mit einigen Quizfragen beginnen:
- Ist Vitamin D ein Hormon?
- Welche Risikoguppen gibt es?
- Was passiert bei einem Vitamin D Mangel?
- Wie kommt es zu einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin D?

CC-Lizenz der_dennis
Nun zu den Antworten. Haben Sie geraten?
1. Ist Vitamin D ein Hormon?
Definitionsgemäss ist Vitamin D ein Hormon und kein Vitamin. Unter einem Hormon versteht man eine Substanz, die in einem Organ produziert wird, ins Blut gelangt und dann seine Wirkung an einem anderen Organsystem ausübt. Vitamin D wird in der Haut produziert, gelangt über den Blutstrom in die Leber und die Nieren , wo es aktiviert wird und übt dann im Verdauungssystem und in den Knochen seine Wirkung aus.Vitamin D wird durch Sonnenlicht gebildet.
2. Welche Risikoguppen gibt es?
Ein Studie in den USA ergab: Jugendliche sind neben den alten Menschen jenseits der 65 eine Risikogruppe für Vitamin D-Mangel. So litten 61 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter einer Vitamin D-Unterversorgung. Weitere 9 Prozent sogar unter einem akuten Vitamin D-Defizit.
Dies entspricht 58,4 Millionen junger Amerikaner mit unzureichender Vitamin D-Versorgung. Laut Robert-Koch-Institut ist das auch in Deutschland nicht anders.
3. Was passiert bei einem Vitamin D Mangel?
Hunderte von Studien haben bisher nachgewiesen, dass Vitamin D-Mangel gravierende Gesundheitsfolgen hat:
- vom Ausbruch der Grippe bis zum Überleben von Krebserkrankungen.
- Vitamin D ist praktisch unerlässlich für die Regulierung sämtlicher Zellfunktionen im menschlichen Körper.
- Vitamin D-Mangel stand bei den obenerwähnten Jugendlichen in einem deutlichen Zusammenhang mit überhöhten Schilddrüsen-Hormonen, Bluthochdruck und niedrigerem Kalzium- und HDL-Cholesterin-Spiegel.
- Jugendliche mit niedrigem Vitamin D-Spiegel im Blut litten mehr als doppelt so häufig wie die Jugendlichen mit den besten Vitamin D-Werten unter Bluthochdruck und einem zu hohen Blutzuckerspiegel.
- Auch das sogenannte Metabolischen Syndrom, eine Stoffwechselstörung mit verschiedenen Ausprägungen – die als der wichtigste Verursacher von koronaren Herzkrankheiten gilt – trat bei Jugendlichen mit erheblichem Vitamin-D-Mangel vier Mal so häufig auf.
- Vitamin D trägt massgeblich zur Erhaltung der Knochgesundheit bei, denn es fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm ebenso wie den Einbau von Calcium in den Knochen. Vitamin D ist deshalb von zentraler Bedeutung für gesunde Knochen und ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Osteoporosebehandlung.
- Darüber hinaus reguliert Vitamin D unser Immunsystem und trägt einen wesentlichen Anteil an der Abwehr von Bakterien und Viren.
4. Wie kommt es zu einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin D?
Der Körper kann Vitamin D unter dem Einfluss von Sonnenlicht selbst bilden oder er nimmt es über die Ernährung auf. Im Unterschied zum Calcium ist die Palette an Vitamin-D-reichen Nahrungsmitteln aber beschränkt. Reich an Vitamin D sind fette Meeresfische wie Lachs, Makrelen, Sardinen sowie Fischöl (Lebertran), geringere Mengen davon sind in Eigelb, Pilzen und Leber enthalten.
Der Hauptanteil des Vitamin D stammt aus der Haut. Eine optimale Versorgung mit Vitamin D (aus den Sonnenstrahlen) ist jedoch nur dann gewährleistet und wirkungsvoll, wenn sie kontinuierlich - das gesamte Jahr über – erfolgt. Damit der Körper selber genügend Vitamin D produzieren kann, bedarf es einer Sonnenlichtseinstrahlung von Gesicht, Händen und Unterarmen von mindestens 10 Minuten dreimal wöchentlich ohne Anwendung eines Sonnenschutzes. Mit dem endenden Sommer endet allerdings auch die Kraft der Sonne. Im “Vitamin D-Winter” von Ende Oktober bis März muss unser Körper von den angesammelten Reserven leben. Die “Halbwertzeit” des gespeicherten Vitamin D beträgt aber nur sechs Wochen, daher bricht auch bei ansonsten gut mit Sonne und Sonnenschein-Vitamin versorgten Menschen spätestens gegen Ende dieser Periode eine Art “Vitamin D-Notstand” aus.
7. September 2009
Über Depressionen, Hormone
Hormon-Yoga kann helfen
Dauerhaft ungelöste Belastungen können zu einer Depression führen. Arbeitsplatzunsicherheit, wachsende Anforderungen an Mobilität, Schnelligkeit und Flexibilität, Auflösung vertrauter Strukturen, Leistungsdruck, Wettbewerbsdruck und Konkurrenzkampf sind Faktoren, die eine zunehmende Rolle spielen.
CC-Lizenz: Bild von Tony the Misfit
Was passiert bei einer Depression?
Das Zusammenspiel der Hormone, um Belastungen und Stress zu bewältigen, ist aus der Balance geraten. Drei hierarchisch arbeitende Hormondrüsen spielen eine Rolle.
- Der Hypothalamus produziert den “Corticotropin-Freisetzungsfaktor” (CRF). Dieser wird durch die Blutbahn zur Hirnanhangdrüse transportiert.
- Aufgrund des CRF erzeugt die kirschkerngrosse Hirnanhangdrüse (Hypophyse) das Hormon Corticotropin.
- In der Rinde der Nebenniere regt Cortitropin die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol und Corticosteron an.
Diese Hormonkaskade mit ihren mehrstufigen Regelkreisen ist dazu da, den Körper in eine dem Stress angemessene Alarmbereitschaft zu versetzen.
Diese ausgewogene Balance scheint bei Depressiven nicht zu funktionieren. Es herrscht in dieser Hormonkaskade immer Hochflut, messbar an der chronischen Überproduktion von Cortisol oder CRH.
Selbst gesunde Versuchtiere entwickeln die klassischen Merkmale einer Depression, wenn sie eine Dosis CRH erhalten: Sie leiden unter Angst und Schlaflosigkeit, fressen wenig und sind geschlechtlich kaum aktiv.
Hormon-Yoga eignet sich sehr gut um wieder eine hormonelle Balance herzustellen, da es auch Übungen für die Hypophyse hat. Zudem gibt es Entspannungs-Übungen zur Senkung des Cortisolwertes. Dieses Hormon ist eine Art <<Gegenspieler>> zum Östrogen bzw. Testosteron. Lesen Sie hier dazu auch im E-Book Hormon-Yoga von Christine Rosa Thanner – zum gratis Download! Dort sind auch zwei Übungen zum Mitmachen (auch Youtube) enthalten. Beziehungsweise gönnen Sie sich gleich ein Wohlfühl-Wochenende in Zürich mit Hormon-Power und Hormon-Yoga.
6. September 2009
Jörg Albrecht berichtet in der FAZ.net über Hundertjährige. Bevor ich Ihnen den Link zum Artikel gebe, bitte ich Sie zuerst einige Quizfragen zu beantworten.
- Der französische Notar André-François Raffray kaufte 1965 von seiner Klientin Jeanne Calment deren Wohnung für eine monatliche Leibrente von 2500 Franc. Weshalb war das doch kein todsicheres Geschäft, wie er zunächst dachte?
- Rund 200 Mal pro Jahr gratulierte Heinrich Lübke Mitte der sechziger Jahre mit einem persönlichen Schreiben Deutschen, die ihren hundertsten Geburtstag feierten. Warum kapitulierte Johannes Rau bei dieser Aufgabe?
- Gibt es Gene, die zur Langlebigkeit beitragen?
- Was ist “Hara hashi bu” der Einwohner von Okinawa?
- Hat der Verzicht auf Fleisch den Bewohnern der kalifornischen Kleinstadt Loma Linda nachweislich ein längeres Leben beschert?
- Haben Hundertjährige eine belastbare Psycho, trotz der zahllosen Zipperlein und massiven Behinderungen im täglichen Leben?

CC-Lizenz Alexander Danling
Die Antworten zu den Quizfragen finden Sie im Artikel “Mit Hundert hat man noch Träume“
3. September 2009
Ein recht unbekanntes Hormon ist das Ghrelin. Erst seit Anfang 2000 liest man darüber. In Wikipedia finde ich: Ghrelin (Akronym für engl. Growth Hormone Release Inducing, d. h. Wachtumshormonfreisetzung einleitend) ist ein appetitanregendes Hormon, welches in der Magenschleimhaut produziert wird.
Neben der Appetitanregung reguliert Ghrelin die Sekretion von Wachstumshormonen. Möglicherweise spielt es eine Rolle bei der Entstehung von Übergewicht/ Adipositas. In Hungerphasen steigt der Ghrelinspiegel im Blut an, nach dem Essen sinkt er ab. Schlafmangel führt zu erhöhter Ghrelin-Ausschüttung und trägt auf diese Weise vermutlich zur Entwicklung der Adipositas bei, erfährt man weiterhin bei Wikipedia.
Weiteres Interessantes zu diesem Hormon finden Sie unter:
Übergewicht und das Hormon Ghrelin
Wie Schlafmangel den Hunger weckt
Harald Gärtner beantwortet in seinem Blog-Beitrag die Fragen:
1. Was steuert die Produktion von Ghrelin im Magen?
2. Weshalb fällt es schwer, die Mahlzeitenfrequenz zu verändern?
3. Welche neue Studie gibt es zum Hormon Ghrelin?
28. August 2009
Eine epidemiologische Studie (von griech. epi „auf, über“, demos „Volk“, logos „Lehre“, ursprünglich: “Seuchenkunde”) hat jetzt den Zusammenhang zwischen Brustkrebs und der Einnahme von chemischen Hormonen in den Wechseljahren bestätigt. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.
Der TK-Gesundheitsreport 2008 berichtet, dass noch 11,6 Prozent der Frauen zwischen 45 und 65 Jahren Hormone einnehmen. Im Jahr 2000 hatte der Anteil noch bei 37 Prozent gelegen. Eine deutsche Studie ermittelte jetzt, dass seitdem auch weniger Brustkrebsfälle auftreten: Bei den 50- bis 59-Jährigen sank die Zahl zwischen 1996 und 2005 um zwölf Prozent.
Die Leiterin des TK-Gesundheitsmanagements Sabine Voermanns sagt: „Das Material bestätigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und der Einnahme von chemischen Hormonen in den Wechseljahren gibt”. Sie rät Frauen deshalb, gemeinsam mit ihrem Arzt Risiken und Nutzen einer Hormonersatztherapie sorgfältig abwägen.
Wir empfehlen Ihnen deswegen, sich im Hormon-Power Seminar die nötigen Informationen zu holen bzw. die natürlichen Alternativen, wie z.B. Hormon-Yoga kennenzulernen.

Grafik/Quelle: Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse 2009
22. Juli 2009

In meinem Seminar Hormon-Power gibt es ja weitere 6 Aspekte zu lernen – nebst Hormon-Yoga – wie man auf natürliche Arten den Hormonspiegel ausbalancieren, hoch halten bzw. erhöhen kann. Pflanzenhormone bzw. Hormonpflanzen sind einer dieser weiteren Aspekte. Hopfen ist eine östrogenfördernde Hormonpflanze. Übrigens: darum haben Männer, die sehr viel Bier trinken oft genauso schöne Brüste wie Frauen 
Also, Bier – vorallem alkohlfreies – ist eines der besten Getränke deswegen für Frauen! Östrogen bewirkt so vieles bei Frauen. Unter anderem werden folgende Aspekte durch das Östrogen beeinflusst: Knochen, Stimmung, Hitzewallung, Alterungsprozess, Anti-Aging, Wechseljahresbeschwerden. Zudem ist es auch gut für die Kollagenfasern, das heisst für eine pralle Haut und Busen. Zusammen mit René Kaufmann entwerfe ich immer wieder neue Rezepte für natürliche, hormon-unterstützende Ernährung.

Hier ist die Bier-Suppe a la Christine und René
Die Zutaten für unser erstes Hormon-Suppenrezept:
- 80 g Lauch
- 50 g Schalotten
- 300 ml IttingerKlosterbräubier
- ca 1 El Ahornsirup
- 500 ml Gemüsebrühe
- 4 Eigelb
- 3-4 EL Crème Fraîche
- Salz
- Pfeffer
So wird’s gemacht:
Lauch und Zwiebelwürfelchen in Butter hell dünsten. Bier und Brühe angiessen und zum Kochen bringen. Die Brühe kochen lassen, danach etwas abkühlen. In der Zwischenzeit die Crème Fraîche mit den Eigelben in einem Topf glatt rühren. Nun die Bierbrühe über die Crème Fraîche-Eigelb-Masse geben und verrühren. – Den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und den Inhalt bis kurz vor dem Siedpunkt erhitzen, da das Eigelb sonst gerinnen würde. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup würzen.
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14. Juli 2009

Dank an Dan Collins für die Wiedergabe der 7 Wechseljahreszwerginnen von Suzanne Somers‘ !
Die sieben Zwerginnen der Wechseljahre
Die sieben Zwerginnen der Wechseljahre standen eines Tages an meiner Tür ohne jede Warnung: Ichty (Juckend), Bitchy (Gehässig), Sweaty (Verschwitzt),Sleepy (Schläfrig), Bloaty (Aufgedunsen) , Forgetful (Vergesslich) und All-Dried-Up/Psycho (Alles-Ausgetrocknet).
Eine nach der anderen Zwergin kroch in mein eigenes privates Holzhäuschen und begann mein Leben zu übernehmen. Die erste Zwergin war „Juckend“. Ich entwickelte dieses Jucken auf meiner rechten Wade. Das war so irritierend, ich wollte die Haut regelrecht von meinem Körper kratzen.
Dann kam „Gehässig“ zur Tür herein. Meine PMS dauerte nicht mehr ein oder zwei Tage im Monat. Es fühlte sich wie permante PMS an. Dann schwang sich die nächste Zwergin in mein Leben. Was war falsch mit mir? Klingeln-Klingeln …… Er war mitten in der Nacht, als „Verschwitzt“ zu mir ins Bett kroch.
Oh ja, „Verschwitzt“ brachte peinliche und ungelegene Hitzewallungen und führte nächtliches Schwitzen bei mir ein, wo es mir schien, als ob ein Hahn zwischen meinen Brüsten angebracht worden war.
Selbstverständlich! Zwergin „Verschwitzt“ holte „Schläfrig“, weil ich ständig müde war. Ich wachte so viele Male in der Nacht auf und war nicht mehr in der Lage einzuschlafen.
Zwergin „Aufgedunsen“ schlich sich langsam ein. Meine einst anmutige, schlanke Figur wurde dick um den Bauch, obwohl ich jahrelang meine Diät hielt. Die Diät hatte so gut für so viele Jahre gearbeitet.
Ich kann mich nicht mehr ganz daran erinnern, wann „Vergesslich“ ankam. Aber eines Tag hörte mein Gehirn auf zu Arbeiten. Ich hielt mich eine sehr fokussierte Frau, bis „Vergesslich“, kam und ich konnte nicht einen zusammenhängenden Gedanken in meinem Gehirn halten. Habe ich schon Alzheimer, wunderte ich mich.
Zuletzt griff „Alles-Ausgetrocknet“ langsam in meine glücklichen Ehe ein. Dieses war vermutlich die unangenehmste der Zwerginnen-Familie. Sex war nicht mehr unter den Top 10 Aktivitäten meiner Liste… es war überhaupt nicht mehr auf irgendeiner Liste. Mein Ehemann blickte mich wissenden und schmachtenden an und ich dachte “Ehrlich, ich hätte lieber ein Stück Schokolade”
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2. Juli 2009
Pubertät ist die Zeit, in der sich für Jugendliche das Leben dramatisch ändert. Die Hormone übenehmen das Kommando und auch im Hirn passiert einiges. Zunächst einige Quizfragen an Sie:
- Wie lange dauert die Pubertät?
- Weshalb bestimmt der Bauch den Rhytmus des Lebens bei Pubertierenden?
- Wie kommt es, dass Jungen impulsiv handeln und Grenzen testen?
- Aus welchem Grund kreischen Mädchen bei Popkonzerten?
Denken Sie zuerst nach, bevor Sie weiterlesen.

Bild: kaiser-t, CC-Lizenz
Die Antworten finden Sie diesmal im Artikel von BR-Online: Pubertät: Konfusion im Kopf
29. Mai 2009
Fast jeder kennt diese Frühlingsgefühle: Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch, eine neblige Sehnsucht in der Brust und Lust auf Liebe. Wissenschaftler fanden heraus, was die Hormone machen. Wussten Sie schon, dass durch das Steigen des Serotoninspiegels im Gehirn, unsere Sinne geschärft werden? Farben, Gerüche, Geräusche und Gefühle werden viel intensiver, bewusster und präziser als zuvor wahrgenommen. Bevor Sie mehr erfahren, zunächst ein paar Quizfragen. Raten Sie:
- Ist das Herz das Organ, in dem sich die Liebe abspielt?
- Wird bei Verliebtheit Adrenalin ausgeschüttet?
- Was ist der gemeinsame Nenner von Verliebheit, Lernen und Glück?
- Fliesst im weiblichen Körper Testosteron?
- Wie wird aus Verliebtheit eine bleibende Liebe?
- Ist die romantische Liebe eine Sucht erzeugende Droge?

Bild: Bárbara Porto, CC-Lizenz
Die Antworten hat diesmal Margit Mertens in Ihrem Artikel: Der Sitz der Liebe.
Manfred Spitzer beleuchtet das Thema von seinem Standpunkt aus: Liebe
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23. Mai 2009
Bevor Sie heute das neueste aus der Wissenschaft hören, einige Quizfragen.
- Wo wird Insulin produziert?
- Woher hat das Insulin seinen Namen?
- Was macht Insulin?
- Was passiert, wenn zuwenig Insulin produziert wird?
STOPP: Erst raten, bevor Sie weiterlesen. Einverstanden?

Bild DeathByBokeh, CC-Lizenz
Antwort 1:
Insulin wird in den β-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Diese spezialisierten Zellen befinden sich nur in den Langerhansschen Inseln.
Antwort 2:
Von den Langerhansschen Inseln leitet sich auch der Name Insulin ab (lat. insula).
Antwort 3:
Insulin regelt die Traubenzuckerkonzentration (Glukose) im Blut. Die Blutzuckerkonzentration ergibt sich auch dem Zusammenspiel zwischen dem Insulin und dem Gegenspieler Glucagon. Das Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckerspiegel senken kann. Das Glucaon hat die Hauptaufgabe den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.
Antwort 4:
Wenn ein Insulinmangel unbehandelt bleibt, führt dies
- kurzfristig zu Überzucker und Stoffwechselentgleisung
- langfristig zu Schäden an kleinen und großen Gefäßen und an Nerven
- letztendlich zu Erblindung, Impotenz, Amputationen, Herzinfarkt und Schlaganfall
Stimmen diese Antworten auch heute noch? Nur noch teilweise. Das amerikanische Forscherteam um Suzanne de la Monte von der Brown University in Providence fand heraus, dass Insulin auch im Gehirn gebildet wird. Möglicherweise spielt es nicht nur eine Schlüsselrolle bei der Blutzuckerregulierung, sondern auch bei der Erkrankungen des Nervensystems wie z.B. Alzheimer. Bei Alzheimerpatienten ist die Bildung des Insulin im Gehirn deutlich verringert. Die Wissensschaftler schliessen aus ihrer Studie, dass das Gehirninsulin und einige mit ihm verwandte Wachstumsfaktoren essentiell für das Überleben der Gehirnzellen sind. Veröffentlicht sind die Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer’s Disease (Bd. 7, S. 63). Ich bin gespannt, ob aus dieser Erkenntnis neue Ansätze für die Therapie der Krankheit entstehen. Wussten Sie schon, dass allein in Deutschland etwa 700 000 Menschen an Alzheimer leiden?
Anlaufstellen: Alzheimerforum