29. Mai 2009
Fast jeder kennt diese Frühlingsgefühle: Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch, eine neblige Sehnsucht in der Brust und Lust auf Liebe. Wissenschaftler fanden heraus, was die Hormone machen. Wussten Sie schon, dass durch das Steigen des Serotoninspiegels im Gehirn, unsere Sinne geschärft werden? Farben, Gerüche, Geräusche und Gefühle werden viel intensiver, bewusster und präziser als zuvor wahrgenommen. Bevor Sie mehr erfahren, zunächst ein paar Quizfragen. Raten Sie:
- Ist das Herz das Organ, in dem sich die Liebe abspielt?
- Wird bei Verliebtheit Adrenalin ausgeschüttet?
- Was ist der gemeinsame Nenner von Verliebheit, Lernen und Glück?
- Fliesst im weiblichen Körper Testosteron?
- Wie wird aus Verliebtheit eine bleibende Liebe?
- Ist die romantische Liebe eine Sucht erzeugende Droge?

Bild: Bárbara Porto, CC-Lizenz
Die Antworten hat diesmal Margit Mertens in Ihrem Artikel: Der Sitz der Liebe.
Manfred Spitzer beleuchtet das Thema von seinem Standpunkt aus: Liebe
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23. Mai 2009
Bevor Sie heute das neueste aus der Wissenschaft hören, einige Quizfragen.
- Wo wird Insulin produziert?
- Woher hat das Insulin seinen Namen?
- Was macht Insulin?
- Was passiert, wenn zuwenig Insulin produziert wird?
STOPP: Erst raten, bevor Sie weiterlesen. Einverstanden?

Bild DeathByBokeh, CC-Lizenz
Antwort 1:
Insulin wird in den β-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Diese spezialisierten Zellen befinden sich nur in den Langerhansschen Inseln.
Antwort 2:
Von den Langerhansschen Inseln leitet sich auch der Name Insulin ab (lat. insula).
Antwort 3:
Insulin regelt die Traubenzuckerkonzentration (Glukose) im Blut. Die Blutzuckerkonzentration ergibt sich auch dem Zusammenspiel zwischen dem Insulin und dem Gegenspieler Glucagon. Das Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckerspiegel senken kann. Das Glucaon hat die Hauptaufgabe den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.
Antwort 4:
Wenn ein Insulinmangel unbehandelt bleibt, führt dies
- kurzfristig zu Überzucker und Stoffwechselentgleisung
- langfristig zu Schäden an kleinen und großen Gefäßen und an Nerven
- letztendlich zu Erblindung, Impotenz, Amputationen, Herzinfarkt und Schlaganfall
Stimmen diese Antworten auch heute noch? Nur noch teilweise. Das amerikanische Forscherteam um Suzanne de la Monte von der Brown University in Providence fand heraus, dass Insulin auch im Gehirn gebildet wird. Möglicherweise spielt es nicht nur eine Schlüsselrolle bei der Blutzuckerregulierung, sondern auch bei der Erkrankungen des Nervensystems wie z.B. Alzheimer. Bei Alzheimerpatienten ist die Bildung des Insulin im Gehirn deutlich verringert. Die Wissensschaftler schliessen aus ihrer Studie, dass das Gehirninsulin und einige mit ihm verwandte Wachstumsfaktoren essentiell für das Überleben der Gehirnzellen sind. Veröffentlicht sind die Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer’s Disease (Bd. 7, S. 63). Ich bin gespannt, ob aus dieser Erkenntnis neue Ansätze für die Therapie der Krankheit entstehen. Wussten Sie schon, dass allein in Deutschland etwa 700 000 Menschen an Alzheimer leiden?
Anlaufstellen: Alzheimerforum
20. Mai 2009
Thomas Schnura macht in diesem Video klar, was hinter den Begriffen Thalamus, Hypothalmus, Hyphophyse und Telenzephalon steht. Er zeigt, wie das Nervensysem mit dem Hormonsystem zusammenarbeitet.
Bitte klicken Sie jetzt auf das Bild.

Liebe Christine
Seit dem Hormon-Power®- Kurs vom 25. April 2009 mache ich täglich Hormon-Yoga.
Ich stehe um 04.45 Uhr auf und mache die bei Dir gelernten Übungen.
In der Zwischenzeit habe ich einige erfreuliche Veränderungen festgestellt.
Ich habe wieder Energie, Lebensfreude und bin ausgeglichener.
Meine Haare und Fingernägel sind schöner und mein ganzer Körper ist
beweglicher geworden.
Deine Ernährungtipps befolge ich natürlich auch und habe doch schon
etwas Gewicht verloren. Auch das Pulver (aus einer südamerikanischen Pflanze) ist mir eine grosse Hilfe,wenn ich doch einmal müde bin, unterstützt es mich bei meinen beruflichen und privaten Arbeiten um diese mit viel Elan zu erledigen. Denn früher prägten mein Alltag Müdigkeit und Erschöpfung.
Aber jetzt bin ich wieder voller Lebensfreude und Energie. Das ist
Lebensqualität und so macht das Leben wieder Spass!
Vielen Dank für alles und ich freue mich schon jetzt auf unser Wiedersehen. Liebe Grüsse, Katharina Bräm
19. Mai 2009

“Gabriela Rickli-Gerster, das zur Zeit erfolgreichste “Best Age Model” der Schweiz, praktiziert “Hormon-Yoga” seit einem Workshop bei Christine Rosa Thanner.
Hier macht sie gerade die Entspannungsübung “Zurück und Zurück” von Dinah Rodrigues.
Gabriela ist erfolgreich als “Senior-Model” bzw. “Best Age Model” auf der ganzen Welt unterwegs.
Mit ihren heute 55 Jahren ist sie das lebende gute Beispiel dafür, wie toll man dank gesunder
Ernährung, viel Bewegung an frischer Luft sowie Yoga aussehen kann.
Ich nenne diese Hormon-Yoga-Übung “Daumen hoch”.
Es ist eine effiziente Übung (inkl. der speziellen Atemtechnik) um dem Strress und damit dem Stresshormon Cortisol entgegenzuwirken, das körpereigene Östrogen dadurch zu unterstützen und zudem viel Energie zu bekommen.
Sehen Sie Gabriela hier auf ihrer homepage:
http://gabriela.li/

Die heute am 19.5. 09 erschienene Zeitschrift Freundin bringt einen Bericht: “Schlank werden, jung bleiben, etc….
Die Kraft der natürlichen Hormone”. Die Themen sind u.a.:
- Schlanke Taille, gesundes Herz
- Botenstoffe, die lebensrettende Medikamente sind
- Sich jung essen – das funktioniert!
- Zeigt Wirkung: Hormon-Yoga
- Wie Sie den Dickmacher Cortisol ausbremsen
- Warum Östrogene gut gegen Falten sind
- Kein Heisshunger mehr!
- Was versteht man unter bioidentischen Hormonen?
- Chronisch erschöpft – DHEA & Co können helfen
- Leben im hormonellen Wohlfühl-Rhytmus
Lesen Sie sich in die Thematik ein.
Intensiver…. und vieles Interessantes mehr…. lernen Sie in den Hormon-Power®-Seminaren,
wo es NUR um natürliche Methoden geht. U.a. lernen Sie dort Hormon-Yoga.
18. Mai 2009
Sie wissen nicht, was Sie zum Geburtstag schenken sollen? Wie wäre es mit einem Hormon-Power® Seminar wo man die Übungen des Hormon-Yogas lernt … so wie es Seminarteilnehmerin Anita ihrer Freundin Annemarie schenkte? Und nach dem Seminar begann die Geburtstagsfeier

13. Mai 2009
Am 12. Mai hielt ich einen Vortrag zum Thema “Wechseljahre, Hormon-Yoga und Pflanzenhormone”

im Hotel Alexander am See in Zürich / Thalwil mit der Terasse, die an den Zürichsee grenzt
…… ein herrlicher Platz um zu Verweilen – vor und nach dem Vortrag

Die Teilnehmerinnen lernten u.a. auch Übungen aus dem Hormon-Yoga, hier die Entspannungs-Übung <<Zurück und zurück>> von Dinah Rodrigues bzw. <<Daumen Hoch>>, wie ich diese Übung immer nenne.

Die nächsten Vorträge sind am 26.5. in Zug und am 27. 5. in Zürich, Details siehe hier: Termine
12. Mai 2009
Wer zu wenig schläft, wird schneller dick und bringt die Hormone sowie jede Alltagstauglichkeit durcheinander berichtet die Sueddeutsche Zeitung, München : Schläfst du schon, Schatz?
Andererseits gibt es Hormone, die für den Schlaf verantwortlich sind. Serotonin ist für den Schlafrhytmus und zirkadiane und saisonale Rhytmen von Bedeutung. So führt ein extremer Serotoninmangel nach Prof. Dr. Müller-Tyl zu dauerhafter Überempfindlichkeit und sogar zu aggressivem Verhalten. Dauerhafte Mangelerscheinungen können zahlreich psychische Erkrankungen fördern, unter anderem Schlaflosigkeit.
Melatonin ist das ebenfalls lebenswichtige Schlafhormon. Es wird aus Serotonin gebildet, steuert den Tag und Nachtrhytmus des Menschen und gilt als Einschlafhormon. Ein Mangel kann folgende Symptome verursachen: Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, frühe Tagesmüdigkeit, fehlende Traumphasen.
Die Firma Censa bietet ein Hormon-Testkit an bei Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen. Es sind einfach durchzuführende Speicheltest und können für die Diagnose des Arztes eine wertvolle Hilfestellung sein, um ggf. Untersuchungen, Dosierungsanpassungen, Tests oder Behandlungsmaßnahmen zu veranlassen.

Bild: arndt_hoppe cc-lizenz
9. Mai 2009
Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse beim Menschen. Sie befindet sich am Hals unterhalb des Kehlkopfes vor der Luftröhre. Sie hat die Form eines Schmetterlings und liegt unterhalb des Schildknorpels vor der Luftröhre. Wie Sie funktioniert ist in diesem Video dargestellt.

8. Mai 2009
Waren Sie auch schon verliebt? Dann kennen Sie diese Achterbahn der Hormone. Wissen Sie aber auch, was biochemisch in Ihnen ablief? Das Video beantwortet diese Fragen:
- Kann man sich ohne Hormone verlieben?
- Was passiert biochemisch, wenn zwei sich verlieben?
- Was macht man/frau, wenn das Gegenüber in das unbewusste Beuteschema passt?
- Wie sorgen die Hormone dafür, dass man “Blind vor Liebe” wird?
- Wofür ist Dopamin gedacht?
- Was bewirkt ein Mangel an Serotonin?
- Warum kann das Telefon wichtig sein für Verliebte?
- Was ist der gemeinsame Nenner von Zwangsneurotikern und Verliebten?
- Welches Hormon sorgt für Erregung und Aufgeregtheit?
Bitte auf das Bild klicken, dann kommt die Erklärung 

7. Mai 2009
Die Fernsehserie Es war einmal das Leben zeigt auf anschauliche Weise, wie die Hormone spielen.
Teil 1

Teil 2

Teil 3

1. Mai 2009

Wie man mit “Gänsehaut”-Musik Ängste und Stress reduzieren kann – mit zwei Beispielen zum Reinhören.
Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man mit Ängsten und Stress umgeht bzw. in eine bessere Stimmung kommen kann.
Hier eine dieser Möglichkeiten – diesesmal aus dem Gebiet: Musik – Gehirn – Hormone
Wir haben in unserem Gehirn so etwas wie ein Belohnungssystem: Dieses Belohnungssystem springt z.B. an, wenn wir Schokolade essen, wenn wir einen Suchtstoff einnehmen, bei einem netten Blick, wenn man etwas Schönes sieht, etc.
Und es springt genauso an, wenn wir schöne Musik hören! Das ist bei der Musik der Fall, wo Sie eine “Gänsehaut” (positiv gemeint!) bekommen. Das kann bei jeder Person ein anderes Musikstück sein. Und “Gänsehaut-Musik” macht noch was ganz anderes – was die anderen, obigen Dinge nicht machen: Bei – für Sie – sehr berührender Musik wird ein bestimmter Teil des Gehirns “heruntergefahren” bzw. abgeschaltet, der sog. Mandelkern. Dieser ist aktiv, wenn man Angst hat: er fährt z.B. Blutdruck, Puls nach oben, spannt die Muskulatur an und vermittelt Angstgefühle.
Lesen Sie hier dazu Interessantes im Artikel Was bei Angst in Gehirn und Körper geschieht…bzw. über Mandelkern und Stress-Hormone. Es geht um Fragen, wie:
- Welche Hirnregionen sind bei Angstreaktionen beteiligt?
- Welche Hormone werden bei Angst ausgeschüttet?
- Wie schnell reagiert das Gehirn bei Gefahr?
- Kann man mit Medikamenten Angst lösen?
- Weshalb ist ein Mindestmass an Angst lebensnotwendig?
Manchmal ist Angst auch wichtig, z.B. in gefährlichen Situationen. Aber wir ängstigen uns doch viel zu oft…auch wegen Kleinigkeiten, z.B. Angst vorm dunklen Keller. Vielleicht kennen Sie ja auch den Effekt, dass jemand ganz intuitiv anfängt zu pfeifen/singen, wenn er z.B. in einen dunklen Keller runtergeht.
Wenn Sie Ihre Stimmung managen wollen mit nebenwirkungsfreien, kostengünstigen Mitteln, denken Sie dran: Sehr berührende Musik fährt Ihr Belohnungssystem rauf und den Mandelkern runter…Ihr Wohlbefinden steigt, Ängste, Stress verschwinden.
Quelle: Forschungen von Prof. Dr. Spitzer, dargestellt in der Sendereihe “Geist und Gehirn” Nr 26 Musik mit Gefühl des Fernseh-Senders BR Alpha
Mein Tipp:
Stellen Sie sich doch für alle Fälle ein paar Ihrer “Gänsehaut-Musikstücke” zusammen, um für einen Stimmungsabfall gewappnet zu sein!
Hier gleich zum Reinhören zwei von meinen persönlichen Gänsehaut-Musik-Stücken:
Moonwatch von Mike Oldfield
Bridge over troubled water von Art Garfunkel
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